
Jagdhund am Fuchs
…… meinen die meisten Hundehalter immer noch, den unerwünschten Untermietern mit Gift, sprich Entwurmung per Tablette zu Leibe rücken zu müssen. Oder sie entwurmen mal einfach so, auf Verdacht, was ich besonders heftig finde, denn es wird gern
vergessen, dass man nicht einfach so „Buh!“ mit der Tablette macht und weg sind die Würmer. Es ist ein nicht zu unterschätzendes Gift, das die Würmer abtötet. Es geht in den allermeisten Fällen aber auch anders.
Hier ein Infotext, von Frau Schilling ( Fa. Properdog).
„Würmer werden immer wieder extrem gefürchtet. Die Tierärzteschaft will uns einreden, dass die Hunde mindestens 4x im Jahr entwurmt werden müssen.
Viele Hundebesitzer denken, dass ihr Hund dann das ganze Jahr vor Würmern sicher wäre, dass die Wurmkuren eine vorbeugende Wirkung hätten. Weit gefehlt, die Wurmkuren schädigen eher, unter anderem die Darmschleimhaut. So können neue Würmer viel besser angreifen.
Wie wir „Frischkostfütterer“ wissen, ist ein intaktes Immunsystem und eine gesunde Darmflora das Beste, was einem Hund passieren kann. Deswegen gilt bei der Wurmvorbeugung folgendes: Vitamin A – haltige Lebensmittel (Karotten, Eier, Milchprodukte usw.) sollten oft gefüttert werden. Karotten dürfen ruhig auch mal etwas gröber sein, damit sie schön ausputzen. Auch Kokosflocken haben sich bewährt.
Kotproben statt Wurmkuren sind das Mittel der Wahl. Den Kot über 3 Tage sammeln (nicht immer werden Wurmeier ausgeschieden). Dann beim Tierarzt nachschauen lassen. Keine Würmer: prima!!
Sind Würmer da, kann man mit Homöopathika (z.B. Abrotanum) erst mal versuchen, die Tierchen auszutreiben. Diese werden dann unter Umständen lebend ausgeschieden. Die Homöopathie tötet nicht. Danach sollte man den Darm immer mit Calcium carbonicum D 200 oder Natrium chloratum D 200 wieder aufbauen. Diese Mittel bieten sich auch nach einer chemischen Wurmkur an. Sollte der Wurmbefall daraufhin nicht verschwinden, muss man wohl oder übel zur chemischen Keule greifen. Aber so hat man wenigsten keine Dauerbelastung mit Giften. Meistens sind erwachsene Hunde nur sehr selten von Würmern befallen, es sei denn, sie fressen extrem viel Mäuse oder Ratten ( Anmerkung : oder Kontakt mit Fuchs – siehe Jagdhund!!). Also keine Panik, ein paar Würmer haben noch keinem gesunden Hund geschadet. Viel schädlicher sind die „regelmäßigen“ Wurmkuren.
Beim Menschen hat man übrigens festgestellt, das Kinder, die mal Würmer hatten, viel weniger zu Allergien neigen und auch ein stärkeres Immunsystem haben.”
Alles hat halt immer seine zwei Seiten!
persönliche Anmerkung : Wer nichts von der Hömopahtie hält : Lasst zumindest eine Kotprobe untersuchen bevor ihr euren Hund mit Gift vollpumpt!!